
In den meisten Fällen tragen die Erben die Kosten – denn die Kosten einer Wohnungsauflösung gelten rechtlich als Nachlassverbindlichkeiten (§ 1967 BGB). Das bedeutet: Sie werden zunächst aus dem Nachlass beglichen. Erst wenn das Erbe angenommen wurde und der Nachlass nicht ausreicht, haften Erben im Zweifel auch mit ihrem Privatvermögen. Es gibt jedoch wichtige Ausnahmen – etwa bei Erbausschlagung, Pflegeheim-Umzug oder Bedürftigkeit.
Laut Gesetz (§ 1967 BGB) treten die Erben in die vollständige Rechtsnachfolge ein. Das bedeutet: Sie übernehmen nicht nur das Vermögen, sondern auch alle Verbindlichkeiten – sogenannte Nachlassverbindlichkeiten. Dazu zählen auch die Kosten für die Wohnungsauflösung.
Nachlassverbindlichkeiten umfassen alle Schulden und Pflichten, die der Verstorbene hinterlässt – inklusive laufender Mietkosten, offener Rechnungen und eben der Räumungskosten. Reicht der Nachlass nicht aus, haften Erben, die das Erbe angenommen haben, auch mit eigenem Vermögen.
Zu den typischen Kostenpunkten gehören:
👉 Tipp von RümpelFrei: Prüfen Sie frühzeitig den Mietvertrag und verschaffen Sie sich einen Überblick über den Nachlass. Durch eine Wertanrechnung gut erhaltener Gegenstände lassen sich die Räumungskosten oft deutlich senken.
Wird das Erbe fristgerecht (in der Regel innerhalb von sechs Wochen) beim Nachlassgericht ausgeschlagen, sind Sie nicht zahlungspflichtig für die Wohnungsauflösung. Die Verantwortung geht auf das Nachlassgericht über, das einen Nachlasspfleger einsetzt.
Nein – wer das Erbe ausschlägt, darf keine Gegenstände aus der Wohnung entnehmen. Das gilt auch für persönliche Erinnerungsstücke. Jede Entnahme kann rechtlich als konkludente Erbschaftsannahme gewertet werden.
Das Nachlassgericht prüft den Fall und setzt bei Bedarf einen Nachlasspfleger ein. Ist im Nachlass genug Wert vorhanden, wird die Räumung daraus bezahlt. Ist der Nachlass überschuldet, bleibt die Wohnung oft so lange bestehen, bis der Nachlasspfleger oder der Vermieter über sein Vermieterpfandrecht tätig wird. In letzterem Fall können Vermieter oder Kommunen auf den Kosten sitzen bleiben.
Finden sich keine Erben oder schlagen alle das Erbe aus, erbt am Ende der Staat – man spricht von Fiskalerbschaft.
Ein häufiger Irrtum: Der Mietvertrag endet nicht automatisch mit dem Tod des Mieters. Das ist falsch.
Der Mietvertrag endet erst nach ordentlicher Kündigung. Die Erben treten automatisch in den Mietvertrag ein und sind zunächst zur Mietzahlung verpflichtet.
Sie haben als Erbe das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Kenntnis vom Todesfall mit der gesetzlichen Frist von drei Monaten zu kündigen (§ 580 BGB). Bis zur Wohnungsübergabe müssen Miete gezahlt und die Räume geräumt bzw. renoviert werden – je nach Vertragsklausel.
Viele Angehörige wissen nicht: In bestimmten Situationen ist eine Kostenübernahme durch das Sozialamt möglich.
Die Pflegekasse zahlt nicht für Entrümpelungen. Zuschüsse gibt es laut § 40 SGB XI nur für Umzugshilfen bei barrierefreiem Wohnraum – nicht für Wohnungsauflösungen.
Das Sozialamt kann einspringen, wenn:
Wer die Kosten selbst trägt, kann diese als haushaltsnahe Dienstleistung (§ 35a EStG) steuerlich geltend machen: 20% der Arbeitskosten direkt von der Steuerschuld abziehen, bis zu einem maximalen Freibetrag von 4.000 € pro Jahr.
👉 Wichtig: Lassen Sie sich von RümpelFrei eine aufgeschlüsselte Rechnung mit separatem Arbeitskosten-Ausweis ausstellen – das ist Voraussetzung für das Finanzamt.
In Hamburg müssen Sie grob mit folgenden Preisen rechnen:
💡 Durch die Wertanrechnung gut erhaltener Gegenstände (Möbel, Elektrogeräte, Sammlerstücke) können die tatsächlichen Kosten deutlich sinken – manchmal bis auf 0 €.
Eine Wohnungsauflösung nach einem Todesfall ist körperlich schwer und seelisch belastend. Wir von RümpelFrei stehen Ihnen in Hamburg und Umgebung als diskreter und erfahrener Partner zur Seite.
Unser Service-Versprechen an Sie:
✅ Kostenlose Besichtigung & Festpreis: Keine versteckten Kosten.
✅ Fairness durch Wertanrechnung: Wir kaufen gut erhaltene Nachlassgegenstände an und verrechnen sie direkt.
✅ Rechtssicherheit: Sie erhalten alle nötigen Entsorgungsnachweise.
✅ Besenreine Übergabe: Wir übergeben das Objekt fertig für den Vermieter oder Verkauf.
✅ Rechnung: Wir stellen Ihnen eine Rechnung für das Finanzamt aus.
Fazit: Meistens tragen die Erben die Verantwortung und die Kosten – doch es gibt Wege zur Entlastung: Wertanrechnung, Sozialamtsantrag und steuerliches Absetzen. Sie müssen diese Last nicht alleine tragen.
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